Das kleine Wäldchen, wo sich die Tarsier befinden liegt direkt an einem Fluss. Es ist möglich dort eine etwa 20 Minuten lange Flussfahrt zu einem schönen Wasserfall machen. Von den kleinen Tarsier ging es weiter zur riesen Python.

 

 

 

Danach ging die Fahrt weiter in eine alte spanische Kirche, die für mich wenig interessant war. Dann ging es wieder zurück ans Pier, wo das Schiff schon wartete. Schnell den Fahrer bezahlt, ein Ticket gekauft und auf zurück nach Cebu.

 

 

Süd Cebu Rundfahrt

Donnerstag, 24.09.2009

Heute waren wieder Lyra und ich alleine unterwegs. Planlos fuhren von Moalboal in südlicher Richtung entlag der Küste bis nach Ginatilan. Dort sahen wir auf einem Schild, das es irgendwo in der "Nähe" einen Wasserfall geben soll. Also kurzerhand links abgebogen und der Strasse weiter folgen. Nach einigen Minuten fahrt endete der Teer und es wurde grobsteinig, nach weiteren Minuten wurde es kieselig und als wir schon tief im Dschungel waren, wohlgemerkt immernoch mit einem normalen PKW unterwegs, war die Strasse ganz weg und man sah nur noch zwei Spurrillen auf lehmigem, feuchten, mit Gras bedeckten Boden, bis die Fahrt direkt vor einem Haus endetet. Schon vom Auto konnte ich in grossen Buchstaben ein Schild mit der Aufschrift "Parking Fee 20 Piso" erkennen. Na super, ist der Kapitalismus also auch bei Tarzan und Co. angekommen. Ich zahlte die Parkgebühr und Lyra erkundigte sich bei den Anwohner nach dem Wasserfall.

Wir folgten einem rutschigen und schlecht bebauten Weg...aber es hat sich gelohnt. Schaut euch diese Bilder an. :-)

 

Willkommen am Nambakan Wasserfall

 

Weiter geht es zurück auf die Hauptstrasse und in südlicher Richtung weiter bis wir die Stadt Santander erreichten. Das ist der südlichste Punkt von Cebu. Von dort ging es auf der anderen Seite der Insel in nördlicher Richtung weiter bis wir die Stadt Boljoon erreichten. Dort wollte Lyra mir eine Kirche mit besonders schöner Inneneinrichtung zeigen. Leider war die Kirche geschlossen, dennoch habe ich ein paar Bilder gemacht.

Danach ging es weiter bis nach Carcar und von dort zurück nach Moalboal.

 

 

Orchideen Farm

Nur wenige Fahrminuten von Moalboal entfernt findet man, wenn man den Schildern folgt die Orchideen Farm.

Eine gute Gelegenheit zum fotografieren.

 

 

Abenteuer in Negros

Sonntag, 27.9.2009

nachdem wir vor einigen Tagen die östliche Nachbarinsel Bohol besucht hatten, wollte ich diesmal die westliche sehen. Also auf nach Negros.

Von Anfang an war der Ausflug nach Negros anders als der nach Bohol. Mit dem Auto fuhren wir anstatt zum Pier von Cebu City nur ein paar Kilometer zur kleinen Provinzstadt Ronda. Diese hat eine kleine Werft von wo wir unsere Reise antraten. Das Auto parkten wir im Werftsgelände, so war es ständig unter Beobachtung.

Von Ronda ging es dann also los nach Guihulngan City. Nach ca. 2 Stunden kamen wir dort an. Mit voller freudiger Erwartungen, es wird so schön wie auf Bohol verließen wir das Schiff und ich hielt Ausschau nach Sightseeing TourGuides....doch...Touristen erwartet dort niemand.

Etwas enttäuscht wusste ich nicht, was nun zu tun ist. Lyra nahm Kontakt mit Einheimischen auf und nach kurzen Zeit sagte sie dann, ich soll in einen Minibus steigen. Dieser fährt uns zum nächst besten Sammelplatz von wo wir uns weiter auf den Weg machen könnten.

Ich hatte keine Ahnung wo ich mich befand. Der Bus hielt auf einem grossen Platz mitten im Dschungel mit einigen Gebäuden, in denen man sich verpflegen konnte und mit ungelogen 50 Motorräder davor. Die Besitzer warteten auf zahlungfreudige Kundschaft und in uns hatten sie nun zwei gefunden. Lyra unterhielt sich mit zweien und die fuhren uns dann quer durch Negros. Als Einheimische dieser Insel kannten sie sich gut aus und sie zeigten uns einige Sehenswürdigkeiten.

Auf unserem Weg über die Insel hielten die Fahrer an verschiedenen Fotospots.

Hier sieht man den im Nebel getauchten Mount Canlaon, einem aktiven Vulkan auf Negros.

Weiter ging es zwischen dichten Dschungel bis zu riesigen Reisterrassen.

Dann fuhren wir weiter bis zu dem Höhepunkt an diesem Tag. Dem 1000jährigen Baum.

Man beachte den kleinen Punkt unten am Baum...das ist Lyra!

Es wurde langsam spät und wir mussten uns auf den langen Rückweg zur Werft machen. Nach etwa einer Stunde auf einem Motorrad ohne Helm machten wir noch einen kurzen Fotostop. Dort machte ich dieses Bild.

Dann ging es weiter bis zur Werft. Wir waren etwas früh dran und warteten auf das Schiff. Nach einer halben Stunde wurde ich langsam nervös, da irgendwie niemand ausser uns auf das Schiff wartete. Lyra begann wieder mit Leuten zu reden, die sich am Pier aufhielten. Dann kam sie auf mich zu und sagte mir, das das Rückfahrschiff abgesagt wurde. Willkommen in den Philippinen!

Lyra suchte also nach einer Mitfahrgelegenheit zurück nach Cebu. Zwei Männer, die auch nach Cebu wollten, sagten das sie jemanden kennen der in einem kleinen Boot zurückfahren würde. Lyra war das nicht ganz geheuer, doch ich wollte nur zurück nach Cebu, egal wie.

Also folgten wir den Männer und nach einer weiteren Stunde sammelten sich etwa 8 Leute um ein typisch philippinisches Auslegerboot.

Lyra bekam es wirklich mit der Angst zu tun, als sie das Boot sah. Alleine würde sie nie dort einsteigen, zumindest nicht mit 7 Männer. Aber ich blieb ruhig und nachdem das Boot zu Wasser gelassen wurde stieg ich ein und half dann Lyra rein. Wir nahmen in der mitte Platz und kurz danach ging es auch schon los. Es war etwa 16:30 Uhr.

Wie ich schon Anfangs erwähnt hatte, wird es in den Philippinen immer schnell dunkel und immer zur selben Zeit. Wir waren ungefähr eine Stunde auf dem Wasser, da ging auch sehr schnell die Sonne unter. Die See wurde etwas rauher und das Boot war nur mit einer kleinen Glühbirne unterwegs.

Wir fuhren und fuhren und ich wusste wirklich nicht ob oder wann wir ankommen. Lyra hörte den Leuten zu und informierte mich irgendwann, das wir nicht an die Werft zurückfahren konnten, da diese Fahrt inoffziell war. Daher mussten wir leise an einem Strand anhalten. Da mir während der Fahrt ziemlich langweilig war und Lyra eigentlich die ganze Fahrt sehr unheimlich war, schnappte ich einfach mal meine Kamera, stellte den Selbstauslöser ein und knipste uns selbst mitten ins Dunkel.

 

 

 

 

Dieser schöne Schnappschuss ist dabei entstanden. :-) Sorry Lyra :-)

 

Als das Boot anlegte, wussten wir erstmal garnicht wo wir waren. Wir liefen ins innere der Ortschaft und fragten einen Motorradfahrer, ob er uns nach Ronda fahren könnte. Nicht schon wieder Motorrad, mir tut schon alles weh...

Naja, was solls. Ab aufs Motorrad und in Ronda an der Werft zurück ins Auto. Als wir in Moalboal ankamen, war ich froh in meinem kuscheligen Bett zu gehn.

 

 

Cebu City

Dienstag, 29.9.2009

Heute war wieder nichts besonderes geplant, daher fragte ich Lyra, ob sie mir Cebu City zeigen könnte. Da sich vieles im Stadtkern unweit der Colon Street (älteste Strasse der Stadt) befand, parkten wir an einer unauffälligen Stelle. Von dort ging es zu Fuß weiter.

Als erstes führte mich Lyra ans Heritage of Cebu Monument. Diese grosse Bauwerk erzählt die Geschichte der Philippinen.

 

 

Für den Rest des Tages machten wir noch einen Shopping Bummel. Am Abend ging es dann wieder zurück nach Moalboal.

Wenige Tage später ging dann auch mein Flug zurück nach Deutschland. Schweren Herzens musste ich meine kleine Schlumpfine zurücklassen...aber nicht für lange...